Steuernews, Doris Fraccalvieri, ID-Medien VerlagAuf Doris-Fraccalvieri.com erhalten Sie die neusten Veröffentlichungen zum Thema Steuern und Praxis. Frau Doris Fraccalvieri filtert auf der Internetseite Doris-Fraccalvieri.com topaktuelle Nachrichten zu den Themen Steuern, Lohn und Personal, Mandanteninformation, Betriebswirtschaftliche Beratung und Kanzleimanagement. Die Artikel sind ein Service des Deubner Verlages, um den ganzen Artikel zu lesen, werden Sie auf die Seiten des Deubner Verlages weitergeleitet. In der Annahme, dass hier Ihre Fragen beantwortet werden wünscht Ihnen Doris Fraccalvieri.com viel Erfolg. Neue Kfz-Steuer bei Zulassung ab dem 01.07.2009!Mi, 01.07.2009 (Steuerberatung) Dipl.-Finanzwirt Robert Kracht: Zum Halbjahreswechsel läuft nicht nur die Steuerbefreiung für Neufahrzeuge aus dem Konjunkturpaket I aus. Ab dem 01.07.2009 wird die Kfz-Steuer nach einer an die EU-Strategie zur Minderung der CO2-Emissionen angepasste Bemessungsgrundlage berechnet. Nur für Neuwagen, die bis zum 30.06.2009 zugelassen wurden, gibt es eine maximal bis zum 31.12.2010 befristete Steuerbefreiung. Vermittlung von Lebensversicherungen: Provisionen sind steuerbare sonstige EinkünfteDi, 30.06.2009 (Mandanteninformation) BFH: Sonstige Einkünfte sind Einkünfte aus Leistungen, die nicht anderen Einkunftsarten zuzurechnen sind. Hierunter fallen insbesondere solche aus gelegentlichen Vermittlungen. Wenn Sie unter nahen Angehörigen ringweise Lebensversicherungen vermitteln und die dabei anfallenden Provisionen wechselseitig weitergeben, erzielen Sie steuerbare sonstige Einkünfte. Rückstellung für die Betreuung bereits abgeschlossener LebensversicherungenDi, 30.06.2009 (Steuerberatung) OFD Koblenz: Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass eine Rückstellung wegen eines Erfüllungsrückstands für die Betreuung bereits abgeschlossener Lebensversicherungen gebildet werden kann. Dieses Urteil ist jedoch aufgrund eines Nichtanwendungserlasses über den entschiedenen Einzelfall hinaus nicht anzuwenden. Wenn Werbungskosten für leerstehende Wohnung fälschlicherweise gewährt wurdenDi, 30.06.2009 (Steuerberatung) FG München: Bei längerfristigem Leerstand einer Vermietungsimmobilie reichen zwei bis fünf Vermietungsanzeigen im Jahr nicht aus, um eine Einkünfteerzielungsabsicht nachzuweisen. Aufwendungen sind in diesem Fall nicht als vorab entstandene Werbungskosten abziehbar. Wessen Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung sind lohnsteuerfrei?Di, 30.06.2009 (Steuerberatung) FG Schleswig-Holstein: Beteiligt sich ein Arbeitnehmer aufgrund tarifvertraglicher Verpflichtung an den Beiträgen zur betrieblichen Altersversorgung über Pensionskassen bzw. Pensionsfonds oder Direktversicherungen, liegen keine steuerfreien Arbeitgeberbeiträge vor. Es handelt sich vielmehr um steuer- und gegebenenfalls sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn. Erfolgsneutrale Korrektur fehlerhafter BilanzansätzeDi, 30.06.2009 (Steuerberatung) FG Mecklenburg-Vorpommern: Bei fortgeführten Fehlern aus einer Eröffnungsbilanz fehlt es in der Regel an der Zweischneidigkeit eines Bilanzansatzes und damit an der steuerlichen Auswirkung. Daher sind diese Fehler grundsätzlich gewinnneutral zu stornieren. Wurde eine unzulässige Rückstellung erfolgsneutral in die Anfangsbilanz eingestellt und hat sie sich auch in der Folgezeit nicht gewinnmindernd ausgewirkt, ist sie erfolgsneutral auszubuchen. Wahl der Einnahmenüberschussrechnung erst nach Ablauf des WirtschaftsjahresDi, 30.06.2009 (Steuerberatung) BFH: Unternehmer, die nicht buchführungspflichtig sind und deren Betriebe bestimmte steuerliche Grenzwerte nicht überschreiten, können ihren Gewinn entweder aufgrund freiwillig geführter Bücher und Bilanzen oder vereinfacht durch Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben (Einnahmenüberschussrechnung) ermitteln. Bisher gingen Rechtsprechung und Finanzverwaltung davon aus, dass die Entscheidung zugunsten der Gewinnermittlung durch Bilanzierung bereits fällt, wenn der Unternehmer zu Beginn des Jahres eine Eröffnungsbilanz aufstellt und eine laufende Buchführung einrichtet. Doch entfällt das Recht zur Wahl der Einnahmenüberschussrechnung tatsächlich bereits in diesem Stadium? Anwaltswerbung - Bezeichnung als "Fachanwaltszentrum"Mi, 24.06.2009 (Kanzleimanagement) Rechtsanwalt Michael Rohrlich: Da sich inzwischen das anwaltliche Werberecht weitgehend gelockert hat und heutzutage z.B. eigene Anwalts-Webseiten kein Problem mehr darstellen, gibt es vermehrt sehr "kreative" Ansätze zur eigenen Vermarktung. Bald öffnet sich das EU-MehrwertsteuerpaketDi, 23.06.2009 (Steuerberatung) Dipl.-Finanzwirt Robert Kracht: Nun, da sich das erste Halbjahr dem Ende zuneigt, müssen sich Unternehmer langsam auf die in 2010 anstehenden Steueränderungen einstellen. Dies betrifft insbesondere die Umsatzsteuer, bei der ab Januar kommenden Jahres Anpassungen an die EU-Richtlinie 2008/9/EG erfolgen werden. Eine Auflistung der wichtigsten Punkte soll Ihnen schon jetzt einen Überblick über das Kommende bieten. GmbH-Anteile: Wechselseitiger Verkauf ist GestaltungsmissbrauchDi, 23.06.2009 (Mandanteninformation) FG Rheinland-Pfalz: Sofern ein Gesellschafter zu mindestens 1 % an einer GmbH beteiligt ist, kann er einen Verkaufsverlust bei der Steuer absetzen: bis 2008 zu 50 %, ab 2009 zu 60 %. Um dieses Minus zu realisieren, bietet sich ein interessantes Gestaltungsmodell an: Beteiligter A verkauft seine GmbH-Anteile an B und Gesellschafter B gleich viele seiner Anteile zum gleichen Preis an A. Am Ende des Tages bleibt alles beim Alten, außer dass einige Notarkosten angefallen sind. Der entscheidende Vorteil ist, dass beide Beteiligten einen Steuerverlust vorweisen, mit dem sie die Abgabenlast auf ihr übriges Einkommen mindern können. Abgrenzung zwischen steuerfreier und steuerpflichtiger VermietungDi, 23.06.2009 (Steuerberatung) FG Köln: Vermietet eine Unternehmerin Wohnungen an Senioren, die dort unter Inanspruchnahme der ambulanten Krankenpflege ihres Ehemanns ihren Lebensabend verbringen, liegt eine Vermietung vor, die nicht zum Vorsteuerabzug aus den Gebäudeherstellungskosten berechtigt. Hierbei handelt es sich um keine umsatzsteuerpflichtige kurzfristige Beherbergung. Wann liegen anschaffungsnahe Herstellungskosten vor?Di, 23.06.2009 (Steuerberatung) OFD Frankfurt: Den handelsrechtlichen Herstellungskostenbegriff hat der Gesetzgeber mit dem Steueränderungsgesetz 2003 für steuerliche Zwecke um den Tatbestand der "anschaffungsnahen Herstellungskosten" erweitert. Aufwendungen, die nach dem Handelsgesetzbuch nicht zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten führen, können für steuerliche Zwecke in Herstellungskosten umqualifiziert werden. Häusliches Arbeitszimmer ist bei Vortrags- und Lehrtätigkeit kein MittelpunktDi, 23.06.2009 (Steuerberatung) FG Köln: Aufwendungen für sein häusliches Arbeitszimmer kann man geltend machen, wenn es den Mittelpunkt der gesamten Tätigkeit bildet. Bei der Ausübung einer Vortrags- bzw. Lehrtätigkeit ist das Büro aber kein qualitativer Tätigkeitsmittelpunkt. Jener liegt vielmehr dort, wo die jeweiligen Veranstaltungen tatsächlich abgehalten werden. Antragsveranlagung nach dem Wegfall der ZweijahresfristDi, 23.06.2009 (Steuerberatung) BFH: Nach der Änderung im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2008 ist eine Antragsveranlagung unabhängig von der Zweijahresfrist erstmals für den Veranlagungszeitraum 2005 möglich - oder wenn am 28.12.2007 über einen Antrag auf Veranlagung zur Einkommensteuer noch nicht bestandskräftig entschieden ist. Eine Verjährungsfrist steht dem nicht entgegen. Ist es für den Zugang einer Kündigung ausreichend, wenn sie nur zum Durchlesen überlassen wird?Di, 23.06.2009 (Steuerberatung) LAG München: Kündigungen müssen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch schriftlich erklärt werden. Eine nur mündlich erklärte Kündigung ist unwirksam. Das Schriftformerfordernis kann nicht außer Kraft gesetzt werden, selbst wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer übereinstimmend darauf verzichten würden. Die Schriftform ist nur dann gewahrt, wenn der Kündigungsberechtigte die Kündigung eigenhändig unterzeichnet. Händigt der Arbeitgeber das Kündigungsschreiben dem anwesenden Arbeitnehmer aus, ist es ordnungsgemäß zugegangen, selbst wenn der Arbeitnehmer das Schreiben ungelesen zurückgibt. Doris Fraccalvieri - Steuerspartricks - Steuergesetze - Steuern - Fraccalvieri
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